#jennyunterwegs mit der Celebrity Millennium April-Mai 2018

An dieser Stelle möchte ich kurz über die wunderbare Reise von Japan nach Alaska berichten.
Unsere Anreise war turbulent, da mein Rollstuhl nicht mitgenommen werden sollte, dank der wunderbaren Mitarbeiter von Lufthansa die sich um alles gekümmert haben, konnte ich dann doch mit. Okay 20 Minuten vor Abflug stand ich immer noch am Check-In und es war eine riesengroße Rennerei.
Ich bin mit lot Airlines von Frankfurt über Warschau nach Tokyo geflogen. Leider habe ich überhaupt nichts von Tokio gesehen, da am Flughafen direkt Mein barrierefreies taxi zum Schiff bereit Stand. Wir sind dann direkt auf das Schiff haben unsere Kabine bezogen welche eine Balkonkabine war und für unsere Ansprüche vollkommen ausreichend.
Danach sind wir erstmal das Schiff erkunden gegangen und haben auf dem Pooldeck etwas zu trinken geholt und ein bisschen die Sonne genossen. Dann ging es auch schon los, die Städte die wir in Japan angefahren haben waren sehr unspektakulär. Sie waren ehrlich gesagt eher Geisterstädte. Trotz allem fanden wir die Erfahrung Japan zu besuchen sehr schön.
An unseren See Tagen in die Kamtschatka haben wir die Zeit häufig auf dem Pooldeck verbracht , natürlich ganz dick angezogen, da es sehr kalt war aber sehr sonnig. Ansonsten haben wir viel gelesen und uns mit netten mitreisenden unterhalten. Leider konnte ich Kamtschatka nicht betreten, da es nicht gestattet ist mit einem e Rollstuhl das Schiff ohne fremde Hilfe zu verlassen. Im Nachhinein war das auch gar nicht so schlimm, da es sehr hoher Wellengang war und die Tenderboote sehr geschwankt sind. Auch an Land war es nicht sehr spektakulär, nur sehr kalt. Diese Informationen habe ich von Mitreisenden und meiner Assistentin bekommen. Nachdem alle Mann an Bord waren ging es sieben Tage auf hohe See.
Hier haben wir viel Zeit mit Essen verbracht, mit lesen, meine Assistentin mit Sport, Unterhaltungen mit Mitreisenden und schlafen.
Das schlimmste war für uns die ersten zwei Tage komplett ohne Telefon sprich Internet zu leben, wir haben es aber überstanden und es war tatsächlich eine gute Zeit. Als wir dann in Vancouver angekommen sind mussten wir direkt in ein starbucks um mal wieder zu schauen wie es den lieben zu Hause geht und was sonst in der Welt passiert ist.
In Vancouver haben wir alles zu Fuß erledigt, da tatsächlich kein Sightseeing Bus barrierefrei war. Da wir aber auch um 15 Uhr schon wieder an Bord sein mussten hatten wir gar nicht so viel Zeit um alles zu sehen, ich werde auf jeden Fall noch mal für länger nach Vancouver fliegen. Jetzt ging es auf die einwöchige Reise nach Alaska . Ich kann jeden nur Alaska empfehlen, die Landschaft, die Natur , die Menschen, die Architektur ach einfach alles. In icy Strait habe ich dann tatsächlich eine Whale Watching Tour machen können. Diese ging zweieinhalb Stunden und die Wale sind direkt neben unserem Boot aufgestiegen. Ich kann euch sagen das war Gänsehaut pur. Die anderen Städte hatten auch alle etwas für sich, wir sind in allen Städten immer zu Fuß unterwegs gewesen. Die Gespräche mit den Einheimischen haben uns besonders gut gefallen. In Juneau haben wir den Berg mit der Seilbahn erklommen.
Nach c.a. dreieinhalb Wochen haben wir uns dann auch wieder auf zu Hause gefreut, doch die Freude sollte getrübt werden. Das deutsche Reiseunternehmen hat vergessen in Alaska anzumelden dass ich mit einem e Rollstuhl unterwegs bin und natürlich ein extra Transfer benötige. Leider war der Bus nicht barrierefrei und so haben wir unseren Flieger verpasst und hatten einen Zwangs Tag mehr in Anchorage. Aber unsere gute Laune haben wir uns davon nicht versauen lassen und haben den Tag noch voll genutzt indem wir durch die Stadt gelaufen sind und uns das kleine Städtchen angeschaut haben. Abends waren wir typisch amerikanisch essen , was sehr amüsant war, da meine Assistenten zu 90 % vegan lebt und die Kellnerin uns mit ganz großen Augen angeschaut hat. Am nächsten Tag konnten wir dann mit Condor nonstop nach Frankfurt fliegen. Ich kann jedem diese Reise nur empfehlen, vor allem aber Alaska.

P.s Bilder findet ihr auf meiner Instagramseite oder Facebookseite =26=

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