#jennyunterwegs mit der Celebrity Millennium – es gab viele Probleme mit dem Reiseunternehmen

„Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben bei Ihnen eine Reise gebucht vom 25.04.2018 bis 19.05.2018 inklusive Zug, Flug, Transfer und Kreuzfahrt. Da ich E-Rollstuhlfahrerin bin wurde bereits vor der finalen Buchung alles besprochen und geklärt.
Leider wurde dieser Urlaub, zeitweilig, dank Ihres Unternehmens zu einem nervenaufreibenden Abenteuer.
Ich beschreibe Ihnen das Ganze in einer Kurzform und in einer ausführlichen Form, in der Hoffnung das die Bearbeitung so schneller geht:
Flug Frankfurt – Warschau:
1. E-Rollstuhl war angemeldet, wurde aber von der LOT Airline nie bestätigt (Mitnahme bis 15min vor Start fraglich)
Kreuzfahrt:
1. Unvollständige Reiseunterlagen (QR Code zum einchecken fehlte)
2. Ca. 12uhr mittags mussten wir feststellen, dass wir doch kein Getränkepaket inklusive hatten wie in den Reiseunterlagen angegeben – nach telefonischer Nachfrage in Deutschland bei Lidl Reisen wurde uns gesagt es sei nur für die zweite Reise – bitte deutlicher machen – erspart viel Stress im Urlaub
3. Am 10.05.2018 haben wir vom Meer aus um Mitternacht in Deutschland bei Lidl Reisen angerufen um die Unstimmigkeiten mit dem Transfer zu klären (es fehlte uns eine Bestätigung). Nach ca. 20min haben wir dann eine Bestätigung per Mail erhalten.
Transfer Seward – Anchorage:
1. Sollten um 7:30uhr abgeholt werden – Transferbus war nicht barrierefrei zugänglich
2. Tatsächliche Abfahrt vom Hafen mit einem geeigneten Bus 10:20Uhr
3. Flughafen 13:00Uhr – Flug ging 11:53uhr, dieser wurde verpasst
4. 13:00Uhr bis ca. 14:45Uhr versuch Flug zu bekommen am selben Tag, erfolglos! Flug für den 19.5 bekommen und in Vorleistung gezahlt.
5. 15:30Uhr Ankunft/ Check in im Hotel → in Vorleistung gezahlt

Wir sind am 25.5.2018 um ca. 8:15uhr zu unserem Check-in Schalter am Frankfurter Flughafen, wo wir netterweise direkt zum Schalter für Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität verwiesen wurden. Hier haben wir dann erfahren das mein Rollstuhl für den Flug angemeldet wurde, aber das dieser leider nicht bestätigt sei und deshalb könnte ich nicht mitfliegen. Hiervon wurde mir nie etwas gesagt.
Am 06.02.2018 habe ich per Mail Kontakt aufgenommen, unter folgender Adresse: flug-service@bigxtra.de, um sicher zu gehen das auch alles funktioniert. Am 19.2.18 wurde mir dann mitgeteilt das mein E-Rollstuhl noch gar nicht angemeldet sei, dies veranlasste ich dann umgehend erneut bei Lidl Reisen.
Der Rollstuhl war dann auch angemeldet, wurde aber eben nie bestätigt von LOT Airlines! Nach einer
Ewigkeit am Check-in und ca. 15Telefonaten und großen Bemühungen der Schalter
Mitarbeiter*innen konnten wir doch noch zu unserem Flieger rennen, es war dann bereits 10:15Uhr
als wir endlich das „Go“ bekommen haben. Unser Flieger sollte 10:30uhr starten und wir wussten
nicht sicher ob wir diesen, trotz des hohen Tempos durch die Sicherheitskontrolle und den Fahrtweg
zum Flieger, schaffen können.
Der Flieger wartete tatsächlich, ich konnte noch einsteigen, auch wenn schon alle anderen im Flieger
waren und es dadurch sehr schwer war mich auf meinen Sitzplatz zu bekommen.
In Tokio angekommen wartete ein barrierefreies Taxi auf uns, welches uns direkt zum Schiff fuhr!
Als wir am Hafen angekommen sind und einchecken wollten wurde uns gesagt, dass uns Unterlagen
fehlen würden, dabei haben wir alles was wir per E-Mail zugesandt bekommen haben
dabeigehabt, es fehlt wohl ein QR-Code um uns ein zu checken. Nur durch das fleißige und
bemühte Arbeiten der Check-In Mitarbeiterinnen konnten wir unseren Urlaub doch noch starten.
Als wir dann auf dem Schiff angekommen waren und nach einem sehr langen Flug mussten
wir erstmal ein Getränk zu uns nehmen, hier wartete die nächste negative Überraschung
auf uns, entgegen der Reiseunterlagen wo stand dass es inklusive sei wurde uns gesagt dass
dies nicht der Fall wäre und wir mussten unsere Getränke: eine Cola und eine Sprite mit 7 $
zahlen. Nachdem wir etwas verunsichert waren haben wir in Deutschland bei Lidl reisen angerufen und erst hier wurde uns gesagt, dass das inklusive Paket nur für die Reise ab Alaska
inklusive sei, schade das dies nicht besser ausgeschrieben wurde, bei einem Preis von 4999 €
pro Person gehe ich davon aus das auch Getränke mit inkludiert sind.
Jetzt möchte ich aber zu unserem Hauptärgernis kommen, wir haben am 10. Mai 2018 ein
Zettel auf der Kabine gehabt wo wir unseren Transfer und Abflug bekannt geben sollten, dabei
ist uns aufgefallen, dass in unseren Unterlagen dazu nicht steht. Deshalb sind wir dann zur
Rezeption gegangen um dies zu besprechen, hier wurde dann gesagt, dass unser Transfer bereits am 26 Januar von Ihrem Unternehmen storniert wurde. Hiervon wissen wir nichts, deshalb haben wir dann die Chance genutzt und von hoher See in Deutschland im Reisebüro anzurufen, da auf unseren Unterlagen leider keine richtige Notfallnummer stand haben wir
zunächst bei BigXtra Sonnenklar TV (+4989710451462) angerufen hier konnte man uns nach
ca. 10 Minuten nicht weiterhelfen nach einem weiteren Telefonat wieder 10 Minuten später
bei Lidl reisen (+4969257380479) haben wir dann erfahren, dass unser Transfer sehr wohl gebucht sei und nur in der E-Mail dieser nicht aufgezeichnet war. Am nächsten Morgen im Hafen mit Wifi, konnten wir Mails checken und erhielten eine E-Mail wo der Transfer drin war.
Während des Telefonates welches wir nachts um 00:30 Uhr führten betonten wir mehrmals
das ein E-Rollstuhl Teil von uns ist und wir deshalb ein spezielles Taxi/ einen speziellen Bus
benötigen.
Am 18.Mai 2018 um 7:30Uhr sollten wir mit anderen Reisenden, die auch über Lidl Reisen
gebucht haben abgeholt werden, wir waren pünktlich da der Bus war auch pünktlich da nur
leider war es ein Bus ohne Rampe, sodass ich nicht in den Bus mit meinem Rollstuhl fahren
konnte. Der Mitarbeiterin von BigXtra, welche eine hervorragende Arbeit geleistet hat, war
dies sehr unangenehm sowie den Busfahrer, da in Alaska niemand wusste das eine Person mit
E-Rollstuhl mitfährt. Nachdem relativ schnell klar war, dass ich diesen Bus nicht nutzen kann
ist der Bus mit den anderen Leuten zum Flughafen gefahren. Für uns wurde telefoniert und
versucht eine Lösung zu finden, welche es auch ca. zweieinhalb Stunden später gab. Leider
bedeutete dies für uns, dass wir unseren Flieger Richtung Heimat nach dreieinhalb Wochen
nicht mehr erreichen konnten. Dies ist für uns ein riesengroßes Problem gewesen, da ich mit
24 Stunden Assistenz lebe und meine Assistentin, welche mich begleitet hatte, schon längst
Feierabend gehabt hätte. Ich musste zwei Personen für die Zeit bezahlen und natürlich habe
ich einen Tag Freizeit verloren, bevor ich am Montag (ja am Feiertag zu einer Fortbildung
musste). Als wir am Flughafen angekommen sind, hatten wir noch die Hoffnung einen Flieger
Richtung Europa zu bekommen, leider erfolglos. Wir mussten dann bei Condor einen Flug für
ca. 900 € für zwei Personen nachbuchen. Nach ewigen Telefonaten und vielen Nerven hatten
wir dann am nächsten Tag einen Flug nach Frankfurt, dies bedeutete für uns aber 24 Stunden
länger an einem Ort zu sein wo wir nicht mehr sein wollten. Wir mussten uns ein Hotel nehmen
und mit einem barrierefreien Taxi dorthin fahren und auch wieder zurückfahren auch
mussten wir uns verpflegen. Eine Berechnung der entstandenen Kosten reiche ich Ihnen hiermit ein und Bitte um eine zeitnahe Begleichung dieser.“
=evil= =evil= =evil= -!!-

#jennyunterwegs mit der Celebrity Millennium April-Mai 2018

An dieser Stelle möchte ich kurz über die wunderbare Reise von Japan nach Alaska berichten.
Unsere Anreise war turbulent, da mein Rollstuhl nicht mitgenommen werden sollte, dank der wunderbaren Mitarbeiter von Lufthansa die sich um alles gekümmert haben, konnte ich dann doch mit. Okay 20 Minuten vor Abflug stand ich immer noch am Check-In und es war eine riesengroße Rennerei.
Ich bin mit lot Airlines von Frankfurt über Warschau nach Tokyo geflogen. Leider habe ich überhaupt nichts von Tokio gesehen, da am Flughafen direkt Mein barrierefreies taxi zum Schiff bereit Stand. Wir sind dann direkt auf das Schiff haben unsere Kabine bezogen welche eine Balkonkabine war und für unsere Ansprüche vollkommen ausreichend.
Danach sind wir erstmal das Schiff erkunden gegangen und haben auf dem Pooldeck etwas zu trinken geholt und ein bisschen die Sonne genossen. Dann ging es auch schon los, die Städte die wir in Japan angefahren haben waren sehr unspektakulär. Sie waren ehrlich gesagt eher Geisterstädte. Trotz allem fanden wir die Erfahrung Japan zu besuchen sehr schön.
An unseren See Tagen in die Kamtschatka haben wir die Zeit häufig auf dem Pooldeck verbracht , natürlich ganz dick angezogen, da es sehr kalt war aber sehr sonnig. Ansonsten haben wir viel gelesen und uns mit netten mitreisenden unterhalten. Leider konnte ich Kamtschatka nicht betreten, da es nicht gestattet ist mit einem e Rollstuhl das Schiff ohne fremde Hilfe zu verlassen. Im Nachhinein war das auch gar nicht so schlimm, da es sehr hoher Wellengang war und die Tenderboote sehr geschwankt sind. Auch an Land war es nicht sehr spektakulär, nur sehr kalt. Diese Informationen habe ich von Mitreisenden und meiner Assistentin bekommen. Nachdem alle Mann an Bord waren ging es sieben Tage auf hohe See.
Hier haben wir viel Zeit mit Essen verbracht, mit lesen, meine Assistentin mit Sport, Unterhaltungen mit Mitreisenden und schlafen.
Das schlimmste war für uns die ersten zwei Tage komplett ohne Telefon sprich Internet zu leben, wir haben es aber überstanden und es war tatsächlich eine gute Zeit. Als wir dann in Vancouver angekommen sind mussten wir direkt in ein starbucks um mal wieder zu schauen wie es den lieben zu Hause geht und was sonst in der Welt passiert ist.
In Vancouver haben wir alles zu Fuß erledigt, da tatsächlich kein Sightseeing Bus barrierefrei war. Da wir aber auch um 15 Uhr schon wieder an Bord sein mussten hatten wir gar nicht so viel Zeit um alles zu sehen, ich werde auf jeden Fall noch mal für länger nach Vancouver fliegen. Jetzt ging es auf die einwöchige Reise nach Alaska . Ich kann jeden nur Alaska empfehlen, die Landschaft, die Natur , die Menschen, die Architektur ach einfach alles. In icy Strait habe ich dann tatsächlich eine Whale Watching Tour machen können. Diese ging zweieinhalb Stunden und die Wale sind direkt neben unserem Boot aufgestiegen. Ich kann euch sagen das war Gänsehaut pur. Die anderen Städte hatten auch alle etwas für sich, wir sind in allen Städten immer zu Fuß unterwegs gewesen. Die Gespräche mit den Einheimischen haben uns besonders gut gefallen. In Juneau haben wir den Berg mit der Seilbahn erklommen.
Nach c.a. dreieinhalb Wochen haben wir uns dann auch wieder auf zu Hause gefreut, doch die Freude sollte getrübt werden. Das deutsche Reiseunternehmen hat vergessen in Alaska anzumelden dass ich mit einem e Rollstuhl unterwegs bin und natürlich ein extra Transfer benötige. Leider war der Bus nicht barrierefrei und so haben wir unseren Flieger verpasst und hatten einen Zwangs Tag mehr in Anchorage. Aber unsere gute Laune haben wir uns davon nicht versauen lassen und haben den Tag noch voll genutzt indem wir durch die Stadt gelaufen sind und uns das kleine Städtchen angeschaut haben. Abends waren wir typisch amerikanisch essen , was sehr amüsant war, da meine Assistenten zu 90 % vegan lebt und die Kellnerin uns mit ganz großen Augen angeschaut hat. Am nächsten Tag konnten wir dann mit Condor nonstop nach Frankfurt fliegen. Ich kann jedem diese Reise nur empfehlen, vor allem aber Alaska.

P.s Bilder findet ihr auf meiner Instagramseite oder Facebookseite =26=

#jennyunterwegs in Alanya 2017

Vom 16 bis 24 Oktober 2017 ging es für mich nach Alanya, in das kleine wunderbare Familienhotel Anik Otel in Oba.

Tini, meine Assistentin die mich gerne auf sonnenreichen Reisen begleitet durfte natürlich wieder nicht fehlen.

Zusammen sind wir von Bremen nach Gaziapasa geflogen und wir wurden dort von Necati, von Force Rent a Car, abgeholt.

Als wir gegen 11 Uhr im Hotel angekommen sind haben wir uns kurz umgezogen und sind direkt an den Pool, hier erwartete uns neben Sonne pur auch die Familie Anik … ich war bereits vor 3 Jahren in diesem kleinen wunderbaren Hotel.  Die Gastfreundschaft die einen hier erwartet ist einfach nur toll, wir haben uns direkt zu Hause gefühlt.

Die restlichen Tage hatten wir phänomenales Glück mit dem Wetter, die ganzen Tage hatten wir tagsüber an die 30 Grad und Sonne pur, nur zum Abendessen brauchten wir eine dünne Jacke.

Wir sind jeden Tag direkt nach dem Frühstück mit dem Bus nach Alanya gefahren (c.a. 15 min mit dem Bus und pro Person 1 Euro) und sind an den barrierefreien Kleopatrastrand.

Hier haben wir viele Stunden verbracht und sind manchmal dazwischen ein bisschen in der wunderbaren Stadt bummeln gewesen.  Auch abends sind wir mal in die City gefahren um das Meer bei Nacht zu genießen und das Ambiente von Alanya mit seiner wunderbaren Burg.

Was mir besonders gut gefällt an Alanya, einfach alles: es ist problemlos machbar für Rolli Nutzer*innen der Strand zu nutzen, ein wc zu finden, in eine Bar/ Restaurant zu kommen oder auch ein ein laden zu kommen.

#jennyunterwegs durch die Karibik mit der Mein Schiff 5

Donnerstag 23.02.2017 Anreise nach Frankfurt am Main

Heute soll es also losgehen, endlich stand die große Reise in/ durch die Karibik an. Gebucht haben wir ein Gesamtpaket über „Dreamlines“ – die Kreuzfahrt lief über „TUI Cruises„, der Flug über „Condor„. Ich bin um 13:34Uhr von Berlin nach Frankfurt gefahren, weiter nach Offenbach – wo Sophia schon auf mich wartete (Sophia arbeitete schon 6Jahre für mich in Festanstellung und 2 weitere auf Honorarbasis und wir haben schon so allerlei grandiose Dinge zusammen erlebt).

Ich bin schon heute angereist, da ich nicht sicher sein konnte den Flug pünktlich zu bekommen, da die Reise von Berlin mit der Bahn ja schon Zeit in Anspruch nimmt, naja und so  ganz pünktlich schafft es die Bahn ja leider selten.

Sophia und ich haben uns lange nicht persönlich gesehen und deshalb stand natürlich erstmal ausgiebig quatschen auf dem Programm und natürlich der wichtige Austausch was wer dabei hat und noch wichtiger was wir alles wichtiges vergessen haben könnten – wie ihr euch vorstellen könnt ist uns da noch einiges eingefallen … ! 😉

Gegen 22Uhr sind wir dann ins Bett – schließlich klingelte unser Wecker bereits um 5Uhr wieder!

 

Freitag 24.02.2017 Abflug nach Punta Cana aufs Schiff

Um 5Uhr aufstehen war heute gar kein Problem, anziehen und los zum Flughafen – 25minuten Fahrt mit der S-Bahn vergingen super schnell – am Flughafen angekommen ging das übliche Gesuche los – der Flughafen ist einfach zu groß. Wir haben unseren Schalter von Condor aber doch recht schnell gefunden und checkten ein – alles ging schnell und problemlos! Wir hatten dann noch ca. 30min Zeit um zu Frühstücken und dann sind wir noch schnell aufs WC – mindestens 13std. ohne WC war schon eine neue spannende Herausforderung – aber machbar!!!

Gegen 8:45Uhr wurden wir dann zum Flieger gefahren – eine etwas in die Jahre gekommene Boeing von Condor als Charterflug nach Punta Cana (Dominikanische Republik) erwartete uns.

Jetzt steigerte sich unsere Spannung ins unermessliche – was wird alles auf uns zukommen, was werden wir erleben, alles sehen, riechen, schmecken und geht alles gut mit dem „nicht WC gehen“.

Mit ca. 11std. Flugzeit war dies bisher mein längster Flug – ich kann euch echt nur raten/sagen MACHT ES!!! das Ziel belohnt euch.

Der Flug verging relativ schnell – ich hab aber auch ca. 6std. geschlafen – es gab zweimal essen und mehrmals eine Getränkeauswahl – naja leider war das Unterhaltungsprogramm eher mittel. Gegen 20Uhr deutscher Zeit (15Uhr in der Dominikanischen Republik) sind wir dann gelandet – es erwarteten uns Sonne pur, 28Grad Außentemperatur und karibische Klänge. Der Flughafen ist kein gewöhnlicher Flughafen, sondern total offen und die kleinen Häuser haben Strohdächer – echt schön!

Wie immer war die Spannung groß, funktioniert der Rolli – ist er nicht defekt? – Um diese Frage beantwortet zu bekommen mussten wir nur ganz kurz warten und merkten dann schon etwas Panik … sie wollten ihn aufs Kofferband legen – puh zum Glück ist er viel zu schwer – sodass sie dann zu uns gekommen sind und Sophia durfte ihn direkt vom Rollfeld abholen – und er fuhr 🙂 Mein kleiner „Permobil F5“ ist eben doch der beste! Ich wurde dann schnell umgesetzt und es ging direkt zum WC – Mensch das war nun aber auch notwendig … danach gleich zum TUI Sondertransfer- natürlich behindertengerecht … naja zumindest ein bisschen – ich hatte mal wieder die große Sorge das diese Rampe unter mir zusammen bricht – es ging aber alles gut!

Nach ca. 80Km und 45min Fahrzeit waren wir dann in La Romana, wo bereits unser Schiff „Mein Schiff 5“ auf uns wartete – wow war das groß, toll, grandios – einfach nur toll.

Gegen 16:30Uh haben wir eingecheckt und unsere Behindertengerechte Balkonkabine 9041 bezogen – was uns hier erwartet hat war einfach unbeschreiblich toll – super groß, viel Platz neben den Betten, ein ausreichend großes Badezimmer, ein Kleiderschrank wo man die Stange auf Rollifahrer_innen höhe ziehen kann und natürlich ein Balkon ohne Barrieren.

Wir chillten dann erstmal auf dem Balkon und gingen dann essen in einem der Bedienrestaurants – den Atlantik Mediterran – hier gab es 5 Gänge bzw. aus 10 konnten man auswählen – es war richtig lecker und dieses Restaurant sollte auch unser Lieblingsrestaurant werden.

Natürlich mussten wir danach unbedingt und sofort das Schiff erkunden – was uns hier alles erwartete war einfach nur toll – unbedingt mal machen – allein das Schiff ist es wert.

Um 21:15Uhr war dann die verpflichtende Seenotrettungsübung, welche wir schon halb schlafend mitmachten, danach sind wir dann total müde ins Bett gefallen (in Deutschland war es dann schließlich schon 03:00Uhr nachts).

Gegen 23Uhr fuhr unser Schiff dann ab – dies haben wir haben nicht mehr gesehen/mitbekommen.

 

Samstag 25.02.2017 Seetag 1

Heute startete unser Urlaub dann so richtig, der 1. Seetag steht auf dem Programm – wir haben erstmal kräftig ausgeschlafen und sind dann, da es nichts mehr zum Frühstücken gab, in das „Tag und Nacht“ Restaurant wo es u.a. noch Lachs und Ei gab (ein Restaurant, welches 24std. etwas zu essen bereit hält – natürlich All Inclusive, so wie 100% auf dem Schiff). Danach sind wir auf unsere Traumhafte Balkonkabine und haben gechillt, bevor wir hoch aufs Sonnendeck gegangen sind. Hier auf Deck 14 gibt es viele Liegen und die „Überschaubar“, hier haben wir uns noch etwas umgesehen und die Liegen getestet 😉 danach sind wir noch in die „Außenalster“ auf dem Deck am Heck und haben Tapas gegessen und Sekt getrunken.

Für 15Uhr hatte ich mich ursprünglich mit anderen Menschen aus einem Forum verabredet – leider habe ich mir aber keinen Ort aufgeschrieben, da ich dachte das mit dem Internet wird schon gehen – ging aber leider nicht sofort … schade war es – wir haben aber auch so nette Menschen an Bord kennengelernt und noch einen wunderbaren Tag auf dem Schiff verlebt 🙂

Abends sind wir dann ins Bedienrestaurant und haben uns aus einem 5 Gänge Menü ein leckeres Abendessen zusammengestellt mit guten Weißwein. Im Restaurant (in jeden) gibt es extra Tische für Rollifahrer_innen, welche man nutzen kann aber natürlich nicht muss. Nachdem essen sind wir noch ins Theater und haben uns eine tolle Show angesehen und noch einen Schlummertrunk zu uns genommen bevor es ins Bett ging.

 

Sonntag 26.02.2017 Dominica – Rosseau

Heute stand unser 1. Landgang an, leider ist Dominica auch als Regeninsel bekannt, deshalb war es meist 20min trocken und dann gab es wieder einen kurzen aber kräftigen Regenschauer. Wir warteten 2-3 dieser ab und beschlossen dann trotzdem raus zu gehen – die erste Spannung war natürlich – ist der Ausgang aus dem Schiff barrierefrei? Ja, natürlich war er das wie überall auf der Reise.

Auf unseren Landgang sind wir auch nie richtig nass geworden – wir sind eben echte Profis 😉

Wir schlenderten durch die Stadt und nahmen das erstmal das typische karibische Flair auf. Wir sind dann noch in den Botanischen Garten, wo wir am Abend im Theater schon vom Kreuzfahrtdirektor, Hans Lang, hörten das es einen WiFi Tree geben soll – es gab ihn wirklich und drunter eine Bank – wir nahmen das erste Mal Kontakt mit den lieben daheim auf und sagten das es uns phänomenal gut geht. Im Botanischen Garten haben wir tolle Bäume, Blumen und Sträucher gesehen und einen alten kaputten Bus wo ein Baum durchwächst.

Auf dem Rückweg haben wir noch einen Abstecher am Hafen gemacht und sind die Strandpromenade entlang. Um 18:30Uhr hieß es „alle Menschen an Bord“ und um 19Uhr legte unser Schiff ab – wir waren natürlich auch oben auf dem Deck mit einem Glas Sekt wo zum Auslaufen  von „Unheilig – Große Freiheit“ lief und eine schöne Lasershow stattfand – wie bei jedem Auslauf.

Wenn ich ab jetzt Fernweh hab, werde ich immer dieses Lied hören!!! Ooooo liebe Freunde macht euch auf was gefasst 😉

Nachdem essen haben wir noch ein paar nette Unterhaltungen an der TUI Bar geführt und natürlich ein paar Aperol Spritz/ Hugos/ Cocktails etc. zu uns genommen.

 

Montag 27.02.2017 Barbados – Bridgetown

Heute waren wir auf Barbados – krass oder?!

Wir haben gemütlich gefrühstückt – Croissants und andere frisch gebackene Brotsorten, Lachs, Ei in allen Variationen, Wurst/Käse – alles was man sich nur vorstellen kann, frische Säfte, Müsli – hach kurz um, es fehlte uns an nichts.

Danach sind wir raus – haben einen langen Stadtbummel gemacht, es gab allerlei zu sehen, zu riechen und zu probieren – natürlich gab es auch den typischen „Liquid Sunshine“ – auch heute hatten wir das richtige Gespür und waren pünktlich zum Regen in einer Kneipe 🙂

Im Hafen angekommen hat sich ein Taxifahrer an uns gewandt und meinte er habe ein barrierefreies Taxi mit Lift – wir überlegten nur kurz ob wir einen Ausflug machen wollten und sagten natürlich JA!

Wir entschieden uns für eine 2stündige Rundfahrt, wir haben eine wunderbare Natur gesehen, tolle Ausblicke, den Golfplatz von Tiger Woods, haben Äffchen in freier Natur gesehen und gefüttert – hatten es einfach wunderbar.

Am Abend haben wir uns dann noch eine Show im Theater angeschaut.

 

Dienstag 28.02.2017 Abfahrt Barbados – Seetag 2

Heute haben wir um 11Uhr Barbados verlassen – die Abfahrt haben wir uns vom Balkon angesehen. Natürlich haben wir heute, am Seetag, viel Sonne genossen, den Pool getestet, Eis gegessen, im Theater einen Vortrag über Martinique und Barbados gelauscht, einen Rundgang in der Lumas Galerie gemacht und Abends lecker im Büffet Restaurant „Anckelmannsplatz“ und „Gosch“ gegessen.

Mittwoch 01.03.2017 Martinique Fort -de-France

Das Ende des Karnevals steht an – auch hier in der Karibik – Aschermittwoch wird hier nochmal richtig gefeiert – alle Menschen tragen schwarz und weiß – eine große Figur wird zum Abschluss des Umzugs verbrannt. Natürlich haben wir uns das nicht entgehen lassen, zuvor sind wir durch Fort-de-France spaziert und wir haben die Schölcher Bibliothek von außen gesehen, leider hatte alles geschlossen, wegen Karneval.

Am Nachmittag war es dann soweit der karibische Karneval zog an uns vorbei – Karneval bei 30Grad und Sonnenschein – daran kann ich mich gewöhnen.

Da unser Schiff um 19Uhr abfuhr sind wir gegen 17:30Uhr zurück auf die „Mein Schiff 5“ – schade wir hätten gerne noch das Ende gesehen – naja es geht halt nicht alles.

Aber auf dem Schiff gab es heute noch eine feucht fröhliche Poolparty …

 

Donnerstag 02.03.2017 Guadeloupe Pointe-a-Pitre

Heute haben wir mal eine Sonnenpause gemacht und sind in das moderne und sehr interessante Museum „Memorial Acte“ gegangen – hier ist die Geschichte der Sklaverei, im Allgemeinen und im speziellen der Karibik, beschrieben.  Das war ein sehr beeindruckender Tag, wenn er doch auch sehr aufs Gemüt geschlagen hat. Wir sind danach noch kurz durch die Stadt und haben einige Souvenirs gekauft.

Freitag 03.03.2017 St. Lucia Castries

Hier hätten wir eigentlich einen barrierefreien Ausflug gehabt, leider waren wir aber etwas spät dran und deshalb war alles ausgebucht – wir hätten aber noch die Chance gehabt diesen auf Englisch und mit 4-5 anderen Personen zu machen – leider haben wir niemanden gefunden. Naja so sind wir auf eigene Faust los. St. Lucia war eine der ärmsten Inseln auf unserer Reise in Castries waren wir kurz spazieren und sind doch relativ schnell zurück aufs Schiff.

Samstag 04.03.2017 Grenada St. George´s

Heute haben wir einen 4-stündigen Ausflug mit einem barrierefreien Taxi gemacht – wir sind die Gewürzstraße gefahren (hier gibt es vor allem Muskat), waren im Regenwald, am Strand und auf einen Markt.

Im Regenwald war es echt frisch – aber total toll.

Der Strand war ein Traum und natürlich mussten wir dann auch eine Kokosnuss trinken – ehrlich gesagt schmeckt diese Gewöhnungsbedürftig. Achja, heute war auch der erste Tag auf unserer Reise, wo es mir mal zum Schwitzen war J

Auf dem Markt gab es ganz viele leckere Gewürze, natürlich haben wir fleißig eingekauft …

Sonntag 05.03.2017 Seetag 3

Unser vorletzter Seetag steht an, Sophia hatte einen Wellnesstermin und ich ein Sonnendate – aber heute war es wirklich so richtig heiß, genau nach meiner Vorstellung…

 

Montag 06.03.2017 Curacao Willemstad

Kennt ihr das? Wenn man als kleines Kind immer von Orten hört und denkt da kommt man niemals hin?! Genauso geht es mir mit Curacao – aber was soll ich sagen ich bin hier! Es war toll, wirklich.

Wir gingen über die „Queen Emma Bridge“ – eine Pontoon Bridge – welche aufgeht wenn ein Schiff durch möchte, haben den Floating Market besucht, haben einen leckeren alkoholfreien Cocktail getrunken, haben Curacao gekauft und allerlei Souvenirs. Die Atmosphäre der Stadt und das Stadtbild erinnern sehr an Amsterdam.

Dienstag 07.03.2017 Bonaire Kralendijk

Für uns stand heute fest, dass wir ein Strandhotel aufsuchen und einfach das Meer genießen wollen – so haben wir das „Divi Flamingo Beach Resort & Casino“ gefunden. Wir haben den ganzen Tag auf dem Badesteg gechillt und das Leben genossen, neben uns lagen zwei von der Crew, mit welchen wir ins Gespräch gekommen sind – Grüße an Ömer aus dem „Surf and Turf“ und seinen deutschen Kollegen aus Kiel im „Schmankerl“.

Mittwoch 08.03.2017 Aruba Oranjestad

Meine absolute Lieblingsinsel haben wir heute gefunden, Strände wo man echt nur wow sagen kann und eine nette Innenstadt zum Verweilen. Vom Hafen aus geht man nach links und dann ca. 5Km zu Fuß und dann ist man schon im Paradies.

Zum Auslaufen haben wir vom Kapitän „Todd Burgman“ erfahren das wir die höchsten Wellen der Reise zu erwarten haben ca. 4,5 -5m hoch – wir stellten uns also auf eine stürmische Nacht ein – ja und es schwankte ohne Ende.

Donnerstag 09.03.2017 Seetag 4

Am  nächsten Morgen ging es uns dann auch tatsächlich nicht so gut, dass Wetter war auch nicht so besonders, also begannen wir den Tag ganz entspannt auf dem  Balkon. Gegen Mittag gingen wir dann in der Osteria lecker essen und gegen Nachmittag nahmen wir noch ein leckeres Eis zu uns,  danach haben wir leider schon unsere Koffer packen müssen.

Am Abend haben wir uns dann noch die Abschiedsshow der Crew angeschaut – auf dem Schiff arbeiten 1000Personen aus 48 Nationen friedlich und respektvoll zusammen –schön, dass es auch so geht.

Danach hat uns Ömer noch in die Diamant Bar eingeladen – hier ist echt richtig toll – wir sagen nochmal danke für die Einladung und den netten Abschluss unserer Reise.

Freitag 10.03.2017 Abreise vom Schiff und Flug nach Frankfurt

Heute geht es nach Hause, um 9Uhr müssen die Kabinen verlassen sein und um 11Uhr das Schiff – wir wurden um 12:30Uhr abgeholt und unser Flieger ging um 16:25Uhr.

 

Samstag 11.03.2017 Ankunft Frankfurt

Mit einer Verspätung von ca. 60minuten haben wir heute um 8Uhr Deutschland wieder erreicht – leider.

Es war eine wunderbare Reise mit vielen tollen Erlebnissen und Menschen – die ein oder andere Insel besuche ich bestimmt mal wieder – definitiv werde ich auch nochmal mit der Reederei „Mein Schiff“ reisen.

Ein ganz besonderer Dank geht natürlich und vor allem an Sophia, ohne dich hätte ich das ganze niemals machen können!!!

#jennyunterwegs im Familienurlaub am Bodensee 2015

Vom 3.10.2015 bis 8.10.2015 waren wir im Familienurlaub am Bodensee. Ich kam direkt aus Barcelona und bin in München gelandet, dann ging es mit dem Zug nach Ulm, wo meine Familie schon mit dem Auto auf mich wartete.

Wir sind dann direkt nach Bodman gefahren, wo wir uns eine Ferienwohnung raussuchten – natürlich Behindertengerecht und Hundefreundlich. Die Familie Heim erwartete uns schon: Gästehaus Heim

Wir haben viele Ausflüge rund um den Bodensee gemacht:

Blumeninsel Mainau

Rheinfall Schaffhausen

Bregenz auf dem Pfänder mit der Pfänderbahn

Konstanz

Auch in Deutschland kann man schön Urlaub machen – leider ist es meist nur nicht so schön warm 🙂

#jennyunterwegs zu Silvester in Barcelona

Ich hatte ein sehr aufregendes Jahr – ich habe mit tollen Menschen einiges in der Behindertenbewegung erreicht und genau deshalb musste ich einfach nochmal raus – einfach alles nochmal in Ruhe im Rückblick anschauen.

Am Freitagmorgen den 30.12.2016 um 10:55Uhr ging der Flieger von Berlin Tegel nach Barcelona – wir (Tini und ich) sind mit Eurowings geflogen (das kann ich zu 100% empfehlen – schon bei der Buchung bedarf es nur ein klick und mein Rolli war angemeldet – auch die Beinfreiheit war ausreichend).

In Barcelona angekommen musste ich 45minuten auf meinen geliebten E-Rolli warten, aber immerhin er war nicht defekt – ich hab doch immer so eine panik 🙁

Gegen 14Uhr haben wir das Flughafengebäude verlassen, es erwartete uns der Frühling, angenehme 15Grad und Sonne pur! Wir suchten uns ein „Aerobus“, welcher zum Placa de Catalunya fuhr – natürlich sind die Barrierefrei – nach einer Fahrzeit von ca. 30 Minuten waren wir da.

Da ich das ursprüngliche Hostel nochmal umbuchte, wohnten wir jetzt 2 Blöcke über der Sagrada Familia im „Hotel Sagrada Familia“. 

Wir entschieden uns den weg ( ca. 2,5Km bzw 30min) zu laufen, dass Wetter war einfach zu schön – außerdem stand der Städtetripp unter dem Motto: „Einfach treiben lassen und nur kein Stress“! Wieso nicht gleich so beginnen?!

Gegen 15:30Uhr waren wir dann im Hotel, haben eingecheckt – leider gab es kein Behindertengerechtes Zimmer mehr – aber das war gar kein Problem, da das Badezimmer wirklich groß war – sogar mit Unterfahrbarem Waschbecken.

Nach kurzem sortieren und chillen sind wir gleich wieder losgezogen – einfach Richtung City war der Plan und wir haben uns einfach treiben lassen – am Arc de Triomf vorbei – Richtung Placa de Catalunya.

In der Nähe des Art de Triomf haben wir uns dann ein kleines Restaurant gesucht, um unseren Hunger zu stillen – dies wurde dann auch echt Zeit. Nach dem leckeren Essen (Vegane Calzione für Tini und für mich gab es Empanadas) sind wir gemütlich nach Hause gegangen und mega KO ins Bett gefallen 🙂

Am Samstag haben wir erstmal ausgeschlafen und sind gegen 11Uhr losgezogen – ein kleines Frühstück haben wir an der Hauptstraße „Passeig de Gracia“ zu uns genommen. Dann sind wir zum Meer entlang der Altstadt und durch die Einkaufsstraße – es war SALE wir mussten also definitiv Shoppen 🙂

Am Meer angekommen sind wir am Hafen und der Strandpromenade entlang – hach das war echt toll – vor allem da in Deutschland minus Temperaturen waren 🙂

Ja, klar gegen Abend wurde es auch in Barcelona ganz schön kalt und deshalb mussten wir noch einen abstecher in eine Cocktailbar machen, bevor wir uns für das neue Jahr schick machten. Nach einem Cocktail sind wir weiter Richtung Hotel neben uns war ein Silvesterlauf … naja klar irgendwann war dann auch unser weg gesperrt – aber alles kein problem, da in Barcelona an jeder Ecke eine kleine Kneipe ist – also gab es erstmal einen Schnapps und nach ca. 20min konnten wir weiter – im Hotel angekommen hieß es aufwärmen, umziehen und los – erstmal noch schnell was essen und dann zum Placa Espanya – hier findet ein großes zentrales Feuerwerk statt. Wir hatten vom spanischen Brauch gehört das Mensch zu Mitternacht zu jedem Gongschlag eine Weintraube isst – also hatten wir auch 12 gekauft … das war ein Spaß da es innerhalb von 12 Sekunden hieß 12 Weintrauben essen – naja ganz gegessen haben wir sie nicht in der Zeit aber immerhin im Mund waren sie. Es heißt wer alle 12 schafft in der Zeit zu essen hat ein traumhaftes neues Jahr.

Gegen 00:30Uhr sind wir dann wieder die ca. 5Km zu Fuß zurück und waren dann auch richtig geschafft vom Tag und schliefen.

Am Neujahrsmorgen stand der Besuch der Sagrada Familia auf dem Programm

und danach der Besuch des Park Güells:

Zum Abendessen haben wir heute an unserem letzten Tag die La Rambla besucht und haben dort auch ein nettes „All you can eat“ Tapas Buffet gefunden: „Restaurante Itapa“. Hier haben wir den Abend nett ausklingen lassen und sind dann zurück ins Hotel.

Am nächsten Morgen hieß es dann schon Abschied nehmen, aber immerhin hatten wir noch für ein Frühstück Zeit und sind dann gemütlich zum Placa de Catalunya gelaufen wo wir wieder mit dem „Aerobus“ zum Flughafen sind.

Um 14:25Uhr hieß es dann Abschied nehmen, vom so barrierefreien Barcelona – aber keine sorge ich komm wieder.

Insgesamt sind wir in diesem Urlaub 70Km gelaufen, aber man hätte auch problemlos U-Bahn fahren können – aber das Wetter war einfach zu schön 🙂

Bitte euch um Unterstützung

Hey liebe Menschen da draußen,
50.000 Menschen müssen doch einfach nur kurz Unterschreiben – für ein Selbstbestimmtes leben in den eigenen 4 Wänden!!!
P.s Wer Unterschriften auf Papier sammeln möchte, melde sich bitte bei mir!

Hilfe für Menschen mit Behinderung – Beschluss eines Bundesteilhabegesetzes unter Beachtung der Bestimmungen der UN-Behindertenrechtskonvention vom 01.08.2016

#Jennyunterwegs Eine Odyssee mit der Deutschen Bahn und den Mobilitätsservice

Ich wollte am Sonntag den 7.8.2016 von Köln Hauptbahnhof nach Eisenach fahren – natürlich habe ich auch alles davor angemeldet!

Schon bevor ich meine Reise antreten konnte, wurde ich von der Mobilitätszentrale informiert, dass ich in Eisenach nicht mehr aus dem Zug geholt werden kann, da es kein Personal ab 18Uhr, ja ihr lest genau richtig, 18Uhr gibt!!! Schweinerei, Frechheit und überhaupt … naja natürlich habe ich meinen Unmut darüber direkt geäußert – ERFOLGLOS! Die einzige Möglichkeit war das ich bis Gotha fahre und dort über 1Stunde auf dem Bahnhof warte bis eine Regionalbahn kommt und ich in Eisenach alleine aus dem Zug komme. Ich dachte mir bevor ich gar nicht an mein Ziel komme buche ich diese Variante – erstmal!

Ich musste natürlich vom Bahnhof dann abgeholt werden und da ich schon einige Stunden unterwegs war bis Eisenach, sagte mein Vater am Samstag 06.08.2016 zu mir das er mich besser in Gotha direkt abholt, da ich dann einen schnelleren weg nach Hause zum WC habe.

Ich fuhr also am Sonntag um 15:55Uhr in Köln los, bei Strahlenden Sonnenschein und was soll ich euch sagen – ja, natürlich die Klimaanlage in meinem Wagen war defekt – leider habe ich ja keine Möglichkeit mich woanders hinzusetzen – also hieß es aushalten und nach Luft schnappen. Nach knapp 60Minuten wurde ich befreit – ich musste umsteigen. Im darauffolgenden Zug sagte ich nochmals Bescheid (bei Abreise in Köln bereits geschehen), dass meine Reise bereits in Gotha enden wird und dass dies bitte auch den Personal dort gesagt wird. Zunächst war der Schaffner in Aufregung, da es eigentlich in Gotha kein Personal gibt, aber nach einem Anruf war klar das dies das DRK übernimmt – ich fragte natürlich gleich ob es nicht möglich sei dieses nach Eisenach zu bestellen, leider ging dies nicht.

In Gotha angekommen wurde ich mit der Hebebühne aus dem Zug geholt, mein Vater wartete auch bereits auf mich, ich wollte natürlich direkt zum Aufzug und da sagte mein Vater das der Aufzug auf dem Gleis 1 defekt sei, der Mensch vom DRK wusste dies bereits, hat aber keinerlei Aktionen unternommen um ein Techniker zu organisieren.

Nach Aufforderung von meiner Seite rief er dann endlich einen Techniker an und dieser sagte er würde in 20minuten da sein, war er natürlich nicht und da dann auch die 60minuten um waren nahm ich dann doch die Regionalbahn und fuhr nach Eisenach. Meine Blase drückte, mein Vater fuhr an diesem Tag 150Kilometer um mich an einem Bahnhof abzuholen, welcher auch Menschen im Rollstuhl eine Möglichkeit bietet auszusteigen. Um 22Uhr statt 20Uhr war ich dann auch endlich an meinem Ziel.

Es kotzt mich einfach an, wie Menschen mit Behinderung bei der Deutschen Bahn behandelt werden und natürlich zahle ich den gleichen Ticketpreis wie jede andere Person auch!

Liebe Mitarbeiter_innen der Deutschen Bahn, auch ich habe ein recht spontan zu Reisen, spontan meine Pläne zu ändern und noch viel wichtiger an jedem Bahnhof ein und auszusteigen!