Archiv des Autors: Jenny

#ZiemlichbesteAssistenz Challenge

Aktuell läuft auf Facebook eine #ZiemlichbesteAssistenz Challenge.

In Anlehnung an die Ice Bucked Challenge werden hier Menschen mit Assistenzbedarf und Assistent_innen nominiert.

#‎ZiemlichbesteAssistenz‬ Challenge!

Menschen mit Behinderung brauchen persönliche Assistenz, um selbstbestimmt leben zu können. Aktuell wird ein Gesetz verhandelt, bei dem sich Verschlechterungen für die Assistenz abzeichnen. Mit dieser Challenge möchten wir zeigen, wie wichtig Assistenz für uns ist und wieviele Jobs an diesem Thema hängen. Deswegen: Mach ein kurzes Video (Max. 15 Sekunden), in dem Du zeigst, was Du nur mit Assistenz tun kannst. Danach nominierst Du 5 weitere Personen mit Assistenzbedarf oder Personen, die als Assistenten arbeiten. Wenn Du AssistentIn bist, machst Du ein Video, das zeigt, was der Job für Dich bedeutet.
‪#‎mitAssistenz‬

Du möchtest mitmachen hast aber kein Facebook? Dann sende doch gerne ein Video an info@jenny-unterwegs.de – wir veröffentlichen es dann auf der NITSA YouTube Seite!

Mein Video findest du hier

Bundesweiter Flashmob für ein gutes Bundesteilhabegesetz

Unbenannt

Wann? am 21. April 2016 um fünf vor 12 (11:55 Uhr)! Bitte sei pünktlich!
Wo? Bundesweit! Für Berlin: Weltzeituhr am Alexanderplatz
Wie? Bringt möglichst Wecker, Eieruhren oder eure Handys mit entsprechenden Weckgeräuschen mit. Andere laute Gegenstände wie Topfdeckel, Rasseln usw. sind auch willkommen.
Diese wollen wir gemeinsam gleichzeitig klingeln lassen! Die Bundesregierung soll endlich aufwachen! Wir wollen ein gutes Bundesteilhabegesetz – und zwar jetzt!
Warum? Wir fordern:
– die volle Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen im Rahmen des versprochenen Bundesteilhabegesetzes!
– Gewährung von Unterstützung bei Teilhabe, Assistenz und Pflege unabhängig von Einkommen und Vermögen des Menschen mit Behinderung und deren Partner*innen! Macht uns nicht weiter arm!
– Unterstützung müssen individuell statt in aussondernden Einrichtungen geleistet werden!

Wer? Alle Menschen! Bringt Freund*innen, Familie, Bekannte, Nachbar*innen, Kolleg*innen, Unterstützer*innen und viele mehr mit!

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Pressemitteilung vom 19.04.2016 Behinderte Menschen wecken die Bundesregierung

Costa Fortuna Barrierefrei

Jetzt haben mich doch viele Anfragen zur Barrierefreiheit auf einem Kreuzfahrtschiff erreicht, sodass ich dazu gerne Info geben möchte:

Auf der Orient Reise wurde nicht getendert – ich denke dies ist definitiv nicht mit E-Rolli möglich.

Ich bin an allen Häfen ohne Probleme vom Schiff gekommen – Ausstieg war immer Ebene 0! Auf dem Schiff gab es genug Aufzüge, wir mussten nie lange anstehen, auch wenn mal einer der Aufzüge defekt war.

Das gesamte Schiff ist super mit E-Rolli oder Aktiv Rolli befahrbar – es gibt immer mal kleine mini schwellen, aber die sind kein problem!

In unserer Barrierefreien Außenkabine 9206, bin ich problemlos zurechtgekommen, es gab 2 Einzelbetten, welche aber auch zum Doppelbett gestellt werden konnten. Im Bad bin ich gut unter das Waschbecken gekommen und die Dusche war Ebenerdig mit einem großen und gepolsterten Duschsitz – sehr bequem!

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Im Selbstbedienungsrestaurant gab es Tische, welche extra für Rollstuhlfahrer_innen reserviert waren, ein Koch half auch gerne beim auftun der Speisen.

Was möchtet ihr noch wissen? Freue mich über Nachrichten.

#jennyunterwegs im Orient mit der Costa Fortuna

Tag 1 Anreise

Anfang März habe ich mich auf eine aufregende Reise begeben – auf eine Kreuzfahrt in den Orient!

Es ging für mich um 12 Uhr am HBF Berlin los und mit 30 Minuten Verspätung bin ich dann 17:30 Uhr am Flughafen Frankfurt angekommen.

Sophia und ich haben uns dann im Terminal 2 am Schalter von Emirates getroffen.

Wir haben uns echt schon lange nicht mehr gesehen, deshalb war die Freude natürlich mega groß.

Gegen 18:30 Uhr haben wir eingecheckt … alles ging ganz schnell und einfach – meinen Rolli durfte ich natürlich bis zum Flieger behalten.

Wir kauften noch schnell was zu trinken und Essen und ein WC Gang war auch noch vor Abflug notwendig, dann sind wir zum Boarding und direkt zum Flieger – den A380 von Emirates! Ich wurde von einer ganz ganz fürchterlichen Dame von der Ambulanz umgesetzt – boah hat die uns genervt und mich behandelt als ob ich ein Kind wäre…! … Ja jeder Mensch muss ja seine Daseinsberechtigung und Aufgaben haben!

Mein Rolli hat Sophia vom Strom gelöst (Sicherung raus) und auf Schiebemodus gestellt, dann wurde er in einen Container gebracht und zum Gepäck verladen. Pünktlich um 20:30uhr sind wir gestartet, da wir ein Nachtflug wählten und Sophia vom Nachtdienst aus dem Krankenhaus kam, war klar wir müssen schlafen … leichter gesagt als getan, bei dem Service von Emirates – echt toll.

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Überpünktlich sind wir am 4.3 um 5:45uhr in Dubai gelandet – 3stündchen schlaf mussten uns reichen, um in den Tag zu starten.

Tag 1 Dubai

Am Dubai International Airport angekommen wurde ich direkt am Flieger abgeholt und erstmal in ein Flughafen Rolli gesetzt. Wir sind dann erstmal durch die Immigration (irgendwas stimmte mit einem unserer Pässe nicht, wir mussten noch zur Polizei und dort wurden die Pässe nochmal angeschaut und dann durften wir weiter.) Wieso ich nicht weiß was das Problem war?! Niemand sprach mit uns … der Mann der mein Rolli schob ging einfach mit uns dahin. Naja auch egal, es ging ja alles gut.

Am Gepäckband angekommen warteten wir kurz auf unsere Sachen und dann warteten wir noch ca. 30Min auf meinen kleinen geliebten E-Rolli. Wie bei jedem Flug, war ich auch diesmal in großer Sorge, dass er defekt sein könnte … war er aber zum Glück nicht!

Wir sind dann gegen 7Uhr zum Emirates Schalter um unser Gepäck dort unterzustellen und dann am Abend zum Schiff bringen zu lassen. Leider geht dieser Service nur, wenn man ein Hotel hat. Also haben wir uns dann entschieden unser Gepäck mitzunehmen. Ich habe ja zum Glück einen Rucksack, welcher am Rolli hängt und Sophia hatte nur einen mini Koffer dabei.

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Als wir aus dem Flughafen raus waren merkten wir wie schön warm es war :-), dann schauten wir nach einem Taxi, natürlich Barrierefrei (stehen am Flughafen bereit) und fuhren zur Dubai Mall. Hier angekommen ruhten wir uns erstmal in der Sonne aus, bis diese 9Uhr öffnete. Dann gingen wir frühstücken und schlenderten durch die Mall und waren einfach nur begeistert von der Größe und Vielfältigkeit.

Eine weitere kleine Auszeit gönnten wir uns vor der Mall bei den Dubai Fountains, dann mussten wir uns auch schon beeilen, da wir für 14uhr ein Ticket für das Burj Khalifa buchten.

Hoch ging es in die 124 und 125 Etage – wow war das ein Ausblick, aber schaut selbst:

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Wir waren und sind immer noch sehr sehr begeistert – wenn DU nach Dubai reist empfehle ich den Besuch des Burj Khalifas – am besten von Deutschland aus buchen!!!

Danach haben wir eine kleine Kaffeepause gemacht und sind dann noch in den gegenüberliegenden Souk, um dann später die Fountains zu betrachten. Gegen 18:45uhr haben wir uns dann auf die Suche nach einem Taxi gemacht und sind im Taxi – Dorf der Dubai Mall gelandet, hier wurde uns dann ein behindertengerechtes Taxi gerufen, dies dauerte ca. 30-45minuten, da dieses erst vom Flughafen kommen musste.

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Gegen 20Uhr waren wir dann am Port al Rashid, wo unser zu Hause für die nächste Woche stand, die Costa Fortuna.

Wer wissen möchte wie Barrierefrei so ein Kreuzfahrtschiff ist liest hier bitte weiter.

Wir hatten sie bereits vom Burj Khalifa gesehen, aber jetzt davor zu stehen war ein tolles Gefühl. Wir checkten ein, gingen an Bord und bekamen direkt unsere Kabinenkarten, dort ruhten wir uns ganz kurz aus und gingen dann zum Essen (im Selbstbedienungsrestaurant)! Danach erkundeten wir noch kurz das Schiff und tranken noch ein Cocktail und fielen dann total kaputt in einen tiefen Schlaf.

Tag 2 Dubai und Seetag

Heute war erstmal ausschlafen angesagt! Gegen 11Uhr sind wir aufgestanden und haben dann auch schon relativ zeitnah die Aufforderung zur Seenotrettung gehört. Wir sind dann natürlich brav mit unseren Rettungswesten zum Treffpunkt (ich durfte zum Glück auch noch den Aufzug benutzen) und haben uns alles angehört! Nun konnte die Reise beginnen – pünktlich um 13Uhr haben wir in Dubai abgelegt! Wir haben das ganze von Deck 11 beobachtet und auch ein paar schöne Fotos gemacht:

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Nachdem wir auf hoher See waren, haben wir erstmal Mittag gemacht und uns danach ein sonniges plätzchen an Deck gesucht um den Tag zu genießen. Aber natürlich planten wir auch unseren Tag in Muscat – wir buchten für Muscat/ Abu Dhabi und Dubai ein Ticket für den BigBus – zuvor hatte ich schon gelesen das diese Barrierefrei  seien. Am Abend sind wir dann in unser Restaurant „Michelangelo“, wo wir die zweite Tischzeit (21:15Uhr) hatten, wo ein sehr leckeres Al a Carte essen und 2 nette Kellner auf uns warteten.

Tag 3 Muscat im Oman

Heute haben wir in Muscat im Oman angelegt – in der ferne haben wir schon das Wahrzeichen den Weihrauchbrenner von Muscat gesehen.

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Wir waren schon sehr gespannt was uns erwarten wird. Gegen 10Uhr sind wir vom Schiff, so wie ganz viele mitreisende auch. Wir suchten kurz nach den BigBus Angestellten und warteten auf den Bus. Als dieser im Hafen angekommen war, klappte der Fahrer die Rampe (eine angestellte hüpfte drauf rum … wieso sollte mir ganz bald klar werden) aus und ich konnte reinfahren! Im Bus bekamen wir Kopfhörer und kaltes Wasser. Durch die Audioguide Führung waren wir top informiert. Wir sind dann nach ca. 45minuten Busfahrt am Strand von Muscat ausgestiegen.

Als ich aus dem Bus rausfuhr, zum Glück an einem Bordstein, machte es krach bäng bum und die Rampe ist unter mir zusammengebrochen. Zum Glück war ich angeschnallt und der Bordstein war sehr hoch – sonst oh Mensch ich möchte gar nicht drüber nachdenken. Das Adrenalin saß Sophia und mir noch tief in den Knochen, deshalb machten wir erstmal einen langen gemütlichen Strandspaziergang.

_DSC9789_DSC9791 _DSC9792 _DSC9793 _DSC9794 _DSC9795Nach ca. 1Stunde sind wir mit dem nächsten Bus weitergefahren … das ich große Panik hatte muss ich hier wohl nicht extra erwähnen! Aber diese Rampe hat gehalten, unser nächster Stop war das Parlament – hier wollten wir eigentlich nach 30minuten auch direkt weiterfahren … leider ging dies nicht, da jetzt 2 Busse ohne Rampe kamen und der dritte die kaputte Rampe hatte … für uns war dies aber gar kein problem, da wir so in nette Gespräche mit den Einheimischen gekommen sind. Der 4. Bus wurde extra nur für uns geschickt, doch leider ohne Rampe, sodass alle anderen mitfahren konnten nur wir wieder nicht und reintragen lassen wollte ich mich dann doch nicht. Mit diesem Bus ist auch eine angestellte von BigBus eingetroffen, welche sich um mein Wohlergehen erkundete. Der 5. Bus war mit Rampe und wir konnten endlich Richtung Hafen fahren, eigentlich wollten wir noch die Coniche laufen, aber da wir solange warten mussten haben wir dann doch direkt die Fahrt zum Schiff gewählt.

Muscat im Oman ist eine sehr schöne und saubere Stadt mit sehr netten Menschen!

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Für den Abend war die Kleiderempfehlung „weiß“, nur gut, dass ich mir letzten Sommer ein weißes Kleid gekauft habe. An Deck 9 war eine laute Discoparty, Sophia und ich zogen es vor auf Deck 5 bei gemütlicher Tanzmusik einige Cocktails zu trinken!

 

Tag 4 Muscat und Seetag

Heute haben wir den Tag ganz entspannt begonnen, mit einem ausgiebigen Frühstück und dann suchten wir uns eine Liege auf dem Deck – hier haben wir gelesen und gechillt. Pünktlich 13Uhr fuhr das Schiff dann Richtung Fujairah! Wir gingen ein bisschen in den Geschäften an Bord bummeln und schauten mal im Casino vorbei (hier haben wir wirklich nur geschaut)! Ich habe mir ein Internetpaket für 4 Euro gekauft um mal zu checken wie gut unsere Biathleten bei der WM sind und mal kurz mit Papa zu quatschen.

Wir erkundigten uns beim Info Desk ob es in Fujairah möglich ist mit dem Rolli von Bord zu gehen und ob Costa uns ein barrierefreies Taxi reservieren kann, dies ging leider nicht und Fujairah hat außer tollen Resort Hotels auch nicht viel zu bieten, deshalb beschlossen wir an Bord zu bleiben. Am Abend schauten wir uns eine Show im Theater an und gingen dann gemütlich essen.

Tag 5 Fujairah

Wir sind heute in Fujairah, den kleinsten der 7 Emirate. Wir verbrachten den Tag an Bord mit viel Entspannung. Zum Abendessen erwartete uns der Gala Abend – es hieß also wieder schick anziehen 🙂 Beim Abendessen gab es für alle ein Glas Sekt und die Kellner_innen und einige der Kabinen Stewards wurden vorgestellt.

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Tag 6 Abu Dhabi

Wir sind in Abu Dhabi, der Hautstadt der VAE! Wir sind morgens vor 10Uhr von Bord, da ab 10Uhr eine Stromübung war und die Aufzüge ab und an nicht gehen sollten.

Vor dem Terminal standen schon die BigBusse – wir sind wieder mit diesem unterwegs gewesen, auch wenn es mir nicht so einerlei war. Aber neue Stadt neues Glück!

Wir wollten relativ schnell zur Sheikh Zayed Grand Mosque, leider meinte es das Wetter mit uns aber überhaupt nicht gut. Wir erlebten etwas, was eigentlich total unnormal für die VAE ist – ein Zyklon – Regen ohne Ende, Gewitter und Sturm! Uns wurde gesagt, dass es sowas seit 34 Jahren nicht mehr gab.

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Aufgrund des Unwetters konnten wir leider nicht in die Moschee, diese war gesperrt – ein Foto Stopp musste trotzdem sein:

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Danach waren wir so ausgehungert das wir noch einen Halt an einer Mall machen mussten, um leckeren Kuchen zu essen und schöne Schuhe zu kaufen. Davor sind wir noch an den Mangroven vorbei gefahren.

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Auch an einem Souk machten wir noch halt und kauften für Freunde und Familie kleine Souvenirs.

Unser netter BigBus Fahrer hat richtig gut mitgedacht und hat extra auf uns gewartet, da eigentlich nur kleine Busse zum Hafen fuhren und dies mit meinem E-Rolli nicht ging.

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Am Abend war italienische Nacht, zum Abendessen wurde die Nationalhymne der Italiener_innen gespielt und es war einfach eine super Stimmung. Natürlich erkundigten sich alle, wo wir waren als der große Sturm war und sie erzählten uns, dass das Schiff kurzzeitig ablegen musste. Es war wohl großes Chaos an Bord – nur gut das wir an Land waren._DSC9958 _DSC9955

Wir gingen relativ früh ins Bett, da wir viel für Dubai auf dem Programm hatten.

Tag 7 Dubai

Heute sind wir wieder in Dubai angekommen, leider etwas früher als angekündigt, sodass wir es leider nie geschafft haben das anlegen zu sehen. Egal, dann eben auf einer anderen Kreuzfahrt!

Es ging nach dem Frühstück direkt zum BigBus, welcher uns erstmal zur Dubai Mall fuhr und dort sind wir umgestiegen um die Beachtour zu machen, wir haben das Burj al Arab gesehen und die Palme besucht, sowie die Emirates Mall gesehen.

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Nach ca.2 Stunden sind wir dann zurück zur Dubai Mall, wo erstmal ein Snack eingenommen werden musste und in der Zeitung konnten wir hier vom Zyklon vom Vortag lesen.

Danach sind wir nach Dubai Deira (ins alte Dubai) gefahren. Wir spazierten am Creek entlang, gingen auf den Souk und tranken einen leckeren Saft. Dann gingen wir noch in das Heritage Village bevor es mit dem allerletzten Bus zum Hafen ging.

_DSC0161 _DSC0158 _DSC0152 _DSC0150 _DSC0144 _DSC0136 _DSC0135Wir haben es grade noch zum Abendessen geschafft, um uns von unseren netten und Aufmerksamen Kellnern zu verabschieden.

Tag 8 Dubai und Rückreise

Heute ging es leider wieder zurück nach Deutschland, gegen 11Uhr haben wir das Schiff leider verlassen müssen und haben uns ein Behindertengerechtes Taxi rufen lassen, dies dauerte ca. 30minuten, da dieses vom Flughafen kam. Ich nutzte die Zeit für eine kleine Sonneneinheit.

Gegen 12:30Uhr waren wir am Flughafen, wo alles problemlos und schnell verlief. Mein Rolli konnte ich bis zum Flieger mitnehmen, dann wurde er in ein Container verladen. Der Flug ging schnell vorbei und überpünktlich sind wir 18:20Uhr in Frankfurt gelandet.

Wer erwartete mich wohl hier?! Ja klar, die fürchterliche Frau die mir auch in den Flieger half … AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH.

Aber noch schlimmer, mein kleiner geliebter Rolli fuhr nicht richtig. Das problem zeigte sich aber schnell, die Bremse hing, nach ein bisschen hin und herschieben ging er wieder.

Ich war also voller Hoffnung, dass ich meinen gebuchten Zug für 20:22uhr bekommen kann. Leider hab ich vergessen, dass ich zurück in Deutschland bin und es defekte Aufzüge geben kann. Dazu gleich mehr …

 

Ich kann eine Kreuzfahrt uneingeschränkt empfehlen, wir hatten einen echt schönen Urlaub, beim nächsten Mal würde ich danach aber noch 2-3 Tage ein Hotel buchen.

P.s Bei Costa Kreuzfahrten fährt die Begleitung kostenlos, wenn du ein B im Behindertenausweis stehen hast.

 

Jetzt haben mich doch viele Anfragen zur Barrierefreihe

Silvesterurlaub in Heringsdorf

Vom 28.12 bis 03.01.2016 habe ich mit meinen lieben Freunden auf Usedom einen wunderschönen Silvesterurlaub verlebt.

Die Reise ging für Hanna und mich sehr spannend los, da mal wieder alle Aufzüge am Gesundbrunnen defekt waren … also musste ein Plan B her, dieser hieß auf nach Bernau. Leider dauerte die S-Bahn fahrt 27Minuten und wir hatten dann schon 10:30uhr und der Zug sollte 10:54uhr in Bernau ankommen – eigentlich ein Kampf gegen die Zeit.

Aber dank Anna, Freddy und Tini, welche den Schaffner überzeugten auf uns zu warten, haben auch wir den Zug bekommen. 🙂

Irgendwie hatten sehr viele Menschen die Idee an die Ostsee zu fahren – es war sehr sehr voll! Egal, wir fanden einen Platz und mit quatschen, essen, schlafen und chillen verging die Fahrt, in der Regionalbahn, wie im Flug.

Gegen 14:30Uhr sind wir dann im Ostseebad Bansin angekommen und mussten noch ca. 30minuten bis zu unserer Ferienwohnung laufen. Wir waren im Seminarhaus Brainstorm vom DRK – hatten 2 Wohnungen für jeweils 4 Personen mit einer ebenerdigen Dusche und 2 Schlafzimmern (die Bilder sind von mir)! Gleich kommen bessere!!!

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Als wir angekommen waren packten wir erstmal schnell aus, bevor uns die Rezeptionistin unsere Kurabgaben abnahm und wir dann unsere Karten bekommen haben.

Um den Urlaub gebührend zu beginnen gab es erstmal eine Flasche Sekt :-). Danach sind Tini, Anna und ich erstmal Einkaufen gegangen – es musste Verpflegung fürs Frühstück her.

Nachdem wir zurück waren sind wir alle zusammen in einem Griechischen Restaurant, Athen, essen gewesen, ich sage euch dies war eine logistische Herausforderung mit 4 Rollifahrerinnen, aber das Personal war nach anfänglicher Skepsis sehr entspannt und das essen war wirklich gut.

Den ersten Abend ließen wir dann ganz entspannt und gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen haben Anna und Freddy mit Robert und Anna ein schönes Frühstück gezaubert zu welchen Tini netterweise die Brötchen holte.

Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir zur Seebrücke Heringsdorf spaziert – die Promenade ist echt super – auf der Seebrücke haben wir dann feststellen müssen, dass wir tatsächlich Winter haben – es war ein Eisiger Wind – also musste erstmal innere wärme her und wir gönnten uns einen Glühwein!

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Am Abend haben wir uns dann noch mit einer Runde Tabu spielen bespaßt.

Am nächsten Tag sind wir mit der barrierefreien Usedomer Bäder Bahn nach Swinemünde, Polen, gefahren. Hier haben wir einen kleinen Spaziergang gemacht und sind dann Gulaschsuppe essen gegangen – da uns ab jetzt minus Temperaturen begleiteten mussten wir ganz viel Warmes trinken – manche auch mit Schuss J.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof haben wir uns leider etwas verlaufen, sodass wir noch die Hochhaussiedlung von Swinemünde kennenlernten und natürlich unseren Zug verpassten. Bei Hanna war Assistentinnen wechsel, die liebe Maike musste uns verlassen und es kam Jasmin neu in unsere kleine feine Reisegruppe dazu.

 

Heute ist Silvester, also ging der Tag sehr entspannt mit einem netten Frühstück los und dann ging jeder nochmal der „Menschlichen Sucht“ nach – ins Internet – leider hatten wir mega schlechten Internet und Telefonempfang – nur im Seminarraum ging es super.

Danach sind Anna und Freddy noch bekannte besuchen gegangen Hanna und ich haben uns getrennt auf einen kleinen Spaziergang gemacht – Tini und ich haben dabei noch ein Restaurant für Neujahr klar gemacht und dann ging es an einen netten kleinen Glühweinstand mit Lagerfeuer. 🙂

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Dann war schon zeit sich für die Silvesterparty fein zu machen – wir hatten unser Raclette dabei und Tini hat sogar an Deko gedacht – so aßen, tranken und quatschten wir und die Zeit bis 24Uhr verging im Flug.

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Wir haben uns das Feuerwerk am Strand angeschaut – links von uns gab es ein gesteuertes Feuerwerk von der Seebrücke Bansin und rechts von uns von der Seebrücke Heringsdorf. Ein paar Menschen haben dann noch ein eigenes kleines Feuerwerk gemacht – aber alles ganz entspannt.

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Am nächsten Morgen war ausschlafen angesagt und dann gab es noch einen kleinen Spaziergang am Meer, am Abend sind wir dann noch mexikanisch essen gegangen – nicht ganz so mein fall 🙂

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Für unseren letzten Tag am winterlichen Meer hatten wir noch eine kleine Weltreise vor – bei     minus 8 grad! Wir sind 4Km nach Ahlbeck gelaufen um die Weltberühmte Seebrücke zu besuchen! Auf dem weg mussten wir uns kurz Aufwärmen mit einem kleinen aber feinen Heißgetränk! Dort angekommen mussten die meisten von uns der Kälte kapitulieren und sind nicht weiter auf der Seebrücke gefahren – es tat einfach sooooooooooooooooo toll weh die Kälte. Aber die Hanna und Jasmin haben es durchgezogen und haben bis zum Ende durchgehalten. Leider konnten wir uns nicht im Restaurant auf der Seebrücke aufwärmen, da es nur Stufen gab.

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Also ging es dann doch recht zügig zurück – hier hieß es erstmal auftauen für uns alle. Den letzten Abend haben wir dann gekocht und langsam angefangen unsere Sachen zu packen.

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Am letzten Tag haben wir noch gemütlich zusammen gefrühstückt und haben dann die Wohnungen auf Vordermann gebracht bevor es dann 12:30Uhr zum Zug ging!

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Diesmal sind wir auch alle pünktlich am Zug gewesen – ja auch ich habe es geschafft 😉

Wir waren dann schon 1Stunde draußen  und deshalb total durchgefroren, da half nur noch …

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Da es für Hanna und mich viel schneller und einfacher war am Gesundbrunnen auszusteigen, fragten wir den Schaffner ob er uns sagen könne, ob alle Aufzüge am Gesundbrunnen gehen würden, sein System sagte ja – also verabschiedeten wir uns vom Rest und stiegen aus…

Unglücklicherweise!!!! Der Aufzug war defekt – in Berlin waren es minus 10grad und wir mussten jetzt 30minuten auf dem Gleis warten bis eine neue Regionalbahn kam … Tini versuchte mit dem Servicepersonal eine andere schnellere Lösung zu finden, diese waren aber unproduktiv und sie halfen uns kein bisschen – danke Deutsche Bahn, du und dein Service!

Mit 2 Stunden Verspätung waren auch wir dann endlich zu Hause.

Aber nicht das ihr jetzt denkt das hätte einen negativen Eindruck vom Urlaub hinterlassen, nein ganz und gar nicht – es war echt schön und ich würde jederzeit wieder mit euch Reisen nur vielleicht beim nächsten Mal im Sommer.

Danke an euch alle!

P.s Robert der einzige Mann auf der Reise hat das echt gut durchgehalten mit 7Frauen – mein Respekt!!!

 

Alle Fotos habe ich dank Jasmin erhalten – danke dafür!!!

#jennyunterwegs für ein gutes Bundesteilhabegesetz

Lieblings Freunde, lieblings Menschen da draußen,
eine Online Unterschrift für die Petition für ein gutes Teilhabegesetz wäre grandios. Wir Menschen mit Behinderung fordern ein gutes Bundesteilhabegesetz u.a. soll es endlich eine Vermögens und Einkommensunabhängige Assistenz geben.
Wir dürfen nur 2600Euro sparen und einen verdienst vom doppeltern Harz 4 Satz plus Warmmiete haben.
Dies gehört abgeschafft!!!
Also teilen und Unterschreiben:

Video mit Jenny Bießmann Für ein gutes Bundesteilhabegesetz

Das Video ist im Rahmen des NITSA Strategiewochenende enstanden, Danke an Andi Weiland, für das Aufnehmen – Schneiden und veröffentlichen, von den Sozialhelden

 

#jennyunterwegs in Barcelona

Am Dienstag den 29.9 habe ich meinen Urlaub begonnen, um 6:39Uhr bin ich in den Zug nach München gestiegen und super pünktlich um 12:47Uhr angekommen. Ein sehr netter Bahnmitarbeiter hat mich aus dem Zug geholt und mir einen „schönen Aufenthalt und ein Herzliches Willkommen in München gewünscht“. Sowas bin ich sonst gar nicht gewöhnt.

Sophia erwartete mich schon, endlich sehen wir uns mal wieder – wir hatten natürlich ganz viel zu quatschen auf dem Weg zum Flughafen.

Dort angekommen mussten wir erstmal Mittag essen, da unser Flieger auch erst 16Uhr ging war dies gar kein Stress. Dann haben wir gemütlich eingecheckt bei Vueling! Ich kann es nur empfehlen, ich habe einmal bei der Buchung angeklickt das ich Rollinutzerin bin und das war es, am Check in konnten wir sogar noch ein Gepäckstück kostenlos aufgeben!!!

Zum Flieger begleiteten uns 2 Männer vom Mobility Service München, welche mich dann auch umsetzten und meinen Rolli sicher verladen haben. Beide waren sehr nett und freundlich – auf dem Weg zum Flieger sah einer meiner Homepage auf dem Rolli und verabschiedete sich von mir mit: „schönen Urlaub, Jenny“!

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Pünktlich sind wir nach 2 Stunden Flug in Barcelona gelandet – es gab dann noch ein bisschen Herzklopfen meinerseits, da mein Rolli nicht kam und uns dann gesagt wurde das er nicht zu schieben sei, elektrisch, ja natürlich nicht ich muss ihn ja vom Strom entfernen. Sophia erklärte ihnen dann wie man ihn schieben muss – erfolglos da sie ihn unbedingt elektrisch fahren wollten. Daraufhin hab ich dann darum gebeten das Sophia mit runter zum entladen darf um den Rolli umzustellen, der Pilot ermöglichte dies dann auch. Nach ca. 30minuten kam mein kleiner geliebter Rolli dann endlich bei mir an.

Wir sind dann schnell meinen Rucksack holen gegangen und raus zum Aerobus (wo ich mit einer elektrischen Rampe problemlos reingekommen bin), welcher uns bis zum Placa de Catalunya fuhr, von hier sind wir ca. 40minuten bis zum Hotel „Pol and Grace“ gelaufen, wo wir dann gegen 20Uhr angekommen sind. Nachdem wir eingecheckt haben sind wir direkt essen gegangen – wir waren mega hungrig.

Also sind wir in der Nähe des Hotels in ein kleines Tapas Restaurant und haben den Abend nett ausklingen lassen. Kaputt und müde sind wir dann zurück haben unser Zimmer bestaunt – mit barrierefreiem Bad aber leider ohne Stuhl/ Sitz in der Dusche und sind ins Bett gefallen.

Der nächste Tag erwartete uns leider mit viel Regen, deshalb haben wir erstmal ausgeschlafen sind dann gemütlich Frühstücken gegangen und spazierten dann zur Sagrada Familia – hier haben wir eine sehr schöne Audio Guide Führung gemacht und viel über das Bauwerk erfahren – ich kann dies nur empfehlen. Rollifahrer_innen kommen mit Begleitung kostenlos rein.

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Da es einfach nicht aufhören wollte zu regnen haben wir einen kleinen Mittagsimbiss eingenommen und sind dann zum Nationalpalast am Fuße des Montjuic gefahren – die U Bahn Linie ist super barrierefrei. Dann mussten wir noch ein gutes Stück laufen – sehr weit den Berg hoch – wir wurden mit einen Traumhaften Blick belohnt und einer schönen Ausstellung im Museu Nacional d’Art de Catalunya!

Am Abend hörte dann der Regen endlich auf und wir gingen lecker Paella essen am Placa real im Ambos Mundos – ich kann dies echt nur weiterempfehlen – es gab sogar ein Rolli WC.

Heute haben wir unser Frühstück bei einem kleinen Bäcker ganz in der Nähe eingenommen und machten uns dann direkt zu einem schönen Stadtspaziergang auf – wir liefen durch kleine gemütliche Straßen, sahen viele Kirchen und echt nette kleine ecken.

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Da heute die Sonne schien mussten wir natürlich auch ans Meer, hier haben wir die Sonne genossen bei einem Gläschen Sangria. Davor wollten wir noch am Hafen Seilbahn fahren, da ich dazu aber in einen anderen Rolli gemusst hätte und ich dann einfach zu weit unten saß, wodurch ich nichts mehr gesehen hätte haben wir dies gelassen.

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Wir sind dann noch mal Tapas essen gegangen und haben Sangria getrunken, da es wieder anfing zu regnen mussten wir noch mehr Sangria trinken – und sind dann gegen Mitternacht fast im trocknen im Hotel angekommen.

Der Vorletzte Tag empfing uns auch mit Sonnenschein pur, also mussten wir auch draußen Frühstücken bevor wir zum Park Güell, welcher UNESCO Weltkulturerbe ist, gewandert sind. Dieser Berg hat sich echt gelohnt – auch wenn hier echt viele Touris unterwegs waren. Wir hatten einen tollen Blick über Barcelona zum Hafen und spazierten gemütlich durch den Park.

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Zum Nachmittag hin sind wir dann auf den Ramblas zum Strand gelaufen und haben uns dort am Strand die Sonne ins Gesicht scheinen lassen – das tat echt gut.

Am Abend haben wir noch ganz lecker Fisch gegessen und natürlich, klar was auch sonst, Sangria getrunken.

 

Da unser Flug schon morgens um 7Uhr ging fragten wir am Abend noch an der Rezeption ob gegen 5Uhr schon die U-Bahnen fahren, damit wir zum Placa de Catalunya kommen, wo wir in den Aerobus mussten um zum Flughafen zu kommen. Dies wurde verneint, also wurde ein Taxi für uns bestellt – dies ging problemlos – Hallo Deutschland, warum geht das hier nicht?

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Ich muss sowieso sagen die ganze Stadt ist super barrierefrei.

Morgens um 5:15Uhr wurden wir am Hotel abgeholt, zum Glück, da es regnete was vom Himmel runter wollte und Blitz und Donner war. Am Flughafen angekommen checkten wir ein, Vueling hat extra einen Schalter für Rollifahrer_innen und einen extra Eingang zum Sicherheitscheck – also nix mit langen Wartezeiten. Aufgrund des Unwetters hatte unser Flug eine gute Stunde Verspätung.

In München angekommen ging es schnell zum HBF da ich von hier weiter nach Ulm musste um in Urlaub 2 zu starten – davon bald mehr.

Ich hatte eine ganz tolle Zeit in Barcelona, danke liebe Sophia – mit dir machen Reisen einfach spaß.

#jennyunterwegs für ein aktives NITSA

Ich war am Wochenende weit weit weg von Berlin – in Lobbach, ganz in der Nähe von Heidelberg. Natürlich bin ich mit der Deutschen Bahn zu meinem Ziel gekommen, naja zumindest fast. Ich bin von Berlin nach Mannheim, hier in die S-Bahn nach Neckargemünd und ab hier wurde es spannend. Der Bus fährt nur alle 60Minuten nach Lobbach, also mussten wir warten, ganze 27Minuten.

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Dann endlich kam unser Bus, welcher aber nicht bis an unser Ziel fuhr – warum auch immer – laut Fahrplan sollte er dies.
Aber da wir den nettesten Busfahrer der Welt hatten, fuhr er uns nach seiner Tour noch direkt an unser Ziel – Zur Manfred Sauer Stiftung. Nach 8 Stunden reiserei sind wir endlich angekommen. Wir bezogen unseren komplett Barrierefreien Pavillon, mit Pflegebetten.

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Nach etwas Erholung sind wir dann zum Abendessen und haben die anderen Teilnehmer_innen vom Strategiewochenende von NITSA (Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz) kennengelernt. Eine nette kreative Truppe hat sich hier eingefunden.
Am Samstag ging es gegen 10Uhr los mit einem Input von Ottmar Miles Paul zum Thema Bundesteilhabegesetz. Nach dem Mittag haben Raul und Andi von den Sozialhelden etwas von ihrer kreativen Arbeit vorgestellt und wie NITSA sich davon etwas zu eigen machen kann. Nach einem langen Tag voller Kreativität und Input haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen.
Am Sonntagmorgen gab es dann noch ein Treffen wo Aufgaben verteilt wurden und ein Brainstorming für neue Aktivitäten stattfand. Danach stand noch ein offizieller Teil auf der Agenda, die Mitgliederversammlung.
Gegen 15Uhr war dann Abreise, ich wurde netterweise von Corina mit nach Neckargemünd genommen, da sonntags einfach keine Busse fahren!
Unsere Reise endete dann 22:30Uhr in Berlin.

Es war ein kreatives Wochenende, mit vielen sehr netten Menschen – ich bin definitiv beim nächsten Treffen dabei.

Hier noch ein kleiner Bericht über das Treffen auf Kobinet!

Ärger mit der Mobilitätszentrale

Liebe Mitarbeiterinnen von der Mobiltätszentrale, wenn Sie mich schon als „blöde Kuh“ bezeichnen, nach dem Anruf, welchen ich nur per MB annehmen konnte, solltet ihr auch auf darauf achten das ihr auflegt.

 

Natürlich ist diese Mail schon an die Antidiskriminierungsstelle und an Frau Engel-Kuhn gegangen:

Sehr geehrte Frau Engel-Kuhn,
ich muss mich leider über eine Ihrer Mitarbeiter_innen in der
Mobilitätszentrale beschweren.
Ich möchte seit geraumer Zeit eine Fahrt von Eisenach nach Berlin am
Sonntag 13.09.2015 um 19:22uhr anmelden. Mir wurde sehr schnell gesagt
das der Rollstuhlplatz von Leipzig nach Berlin besetzt sei. Ich habe ein
Zuggebundenes Ticket und fahre diese Strecke alle 4-6Wochen, also
versuchte ich natürlich definitiv diesen Zug zu bekommen – erfolglos.
Als ich gestern in Eisenach angekommen bin, habe ich eine Dame von der
Bahn gebeten sich nochmal für mich zu informieren, ob wirklich alle
Plätze für Rollstuhlfahrer_innen belegt seien – dies tat sie auch.
Ich bekam um 16:20Uhr eine Mail von der MSZ, wo abermals eine andere
Verbindung vorgeschlagen wurde.
Um 16:33Uhr bekam ich einen Anruf von der MSZ, welchen ich nicht
annehmen konnte. Meine Mailbox ging dran – die Dame, welche anrief hatte
damit wahrscheinlich nicht gerechnet und sagte: „Dumme Kuh“, „dann hat
sie halt pech gehabt“. (dies hab ich natürlich noch auf meiner Mailbox,
falls Sie einen Beweis benötigen).
Ich lass mich von niemanden als „dumme Kuh“ bezeichnen, ich habe kein
böses Wort verloren möchte nur meinen Umstieg in Leipzig haben – ich
habe nur Mails diesbezüglich geschrieben!
Leider kann ich Ihnen keinen Namen nennen, jedoch hoffe ich das Sie die
betreffende Person finden und mit ihr sprechen bzw. Maßnahmen ergreifen
das so etwas nicht wieder vorkommt.
Ich freue mich von Ihnen zu hören,